Die Bezeichnung Krankenhaus ist eine Katastrophe. Ein Haus, in das ich gehe, um krank zu sein. Das ist genauso, wie wenn ich beim Golfspielen einen sogenannten Wasserball nehme, wenn ich über‘s Wasser spielen muss. Na wo wird der hingehen? Ins Wasser. Weil da gehört er ja hin.

Das Psychologische spielt eine große Rolle. Deshalb habe ich nie gesagt, ich gehe ins Krankenhaus. Ich bin immer ins Spital gegangen.

„Wennst krank bist, derfst des ned und des ned. . . “ und plötzlich sind alle Annehmlichkeiten des Lebens gestrichen. Das ist ein Blödsinn. Genau wenn du dich in einer Situation befindest, in der es dir schlecht geht, brauchst du Goodies, die dich wieder aufbauen. Das Gefühl, auch weiterhin ein lebenswertes Leben zu haben und nicht im letzten Eck der Gesellschaft zu stehen.

Ich habe niemanden gefragt. Ich habe damals einfach beschlossen, Dinge zu tun, von denen ich weiß, dass sie mir gut tun und mir das Gefühl für mein Leben zurückgeben werden. Mir war es wichtig, gutes Essen und gutes Trinken zu genießen. Ich fahre auch gerne Motorrad und ein Sexualleben habe ich auch. Warum muss ich das alles wegen der Diagnose Krebs streichen? Warum soll mich der Krebs daran hindern?