Ich habe gelernt vermeintliche Schwierigkeiten und Probleme, denen ich privat aber auch beruflich begegne, in Relation zu setzen. Mir gelingt es heute besser, mich in meinem Leben stärker auf das zu fokussieren, was mich glücklich macht.

Glück bedeutet mir meine Familie, sie ist mein Anker. Seit meine Tochter auf der Welt ist, lerne ich mit ihr die Welt Tag für Tag ein Stückweit neu kennen und die kleinen Momente genießen. Wenn sie sich etwa über eine emsige Ameise freut, die sie am Balkon entdeckt hat. Oder wenn ich nach Hause komme, die Tür aufmache, sie verkleidet mit Marienkäferflügeln und einem Handtuch-Cape auf mich zu läuft und ruft: „Ich bin eine Fee“. Das ist einfach schön. Und diese Momente zu genießen, sie nicht aus den Augen zu verlieren, das ist ganz wichtig.

Krebs ist für mich kein Gespenst (mehr). Er ist ein Thema, das mich schon lange begleitet. Und weil ich als Angehöriger weiß, wie es ist, wenn der Kampf gegen Krebs verloren geht, ist er für mich Antrieb und Aufgabe geworden.