Meine aktive Zeit im Segelsport hat mich sehr geprägt. Ich habe gelernt Konkurrenten zu akzeptieren, sie zu respektieren und den Wettkampf mit ihnen nicht zu scheuen. Mich zu freuen, wenn wir gewinnen und nicht daran zu verzweifeln, wenn wir verlieren. Im Erfolg nicht überheblich zu sein und in der Niederlage den Gewinnern zu gratulieren – weil es o.k. ist, wenn auch einmal andere besser sind. Ich habe gelernt immer weiterzuarbeiten, um beim nächsten Mal wieder an der Spitze zu stehen.

Mein Ehrgeiz treibt mich an. Ich will nicht einfach nur dabei sein, sondern laufend immer besser werden. Stehenbleiben gibt es nicht. Vor allem nicht in der Medizin, wo die Entwicklungen zunehmend rasanter voranschreiten.

Unsere Patienten trauen sich oft gar nichts mehr (zu), wenn sie negative Erfahrungen mit Bewegung gemacht haben. Wenn sie dabei Atemnot bekommen haben. Ich sehe es deshalb auch als unsere Aufgabe, sie wieder an ihre Leistungsmöglichkeiten heranzuführen. Sie zu bestärken, ihnen Ängste zu nehmen, Erfolge zu bescheren. Damit sie ihre Freude am Alltag wieder zurückgewinnen.