Ich habe mir immer Ziele gesetzt und eigentlich relativ weit voraus geplant. Ich habe bei weitem nicht alle meine Ziele erreicht, aber aus dem heraus sind stets neue Ziele entstanden – beruflich wie auch privat. So stellten sich mir die Fragen: Was mache ich in zehn Jahren und wie komme ich dahin? Wie weit möchte ich in der Firma kommen? Was will ich in der Firma aktiv mitgestalten und wie? Will ich mir ein Haus kaufen oder weiter in einer Wohnung leben?

Als Planungsmensch habe ich natürlich auch meine finanzielle Zukunft geplant. Dazu gehört auch die Finanzierung meines Hauses. Ich bin schon jemand, der gewisse Risiken einplant. Aber keinen Lungenkrebs. Das hätte ich mir nie gedacht. Das hat alles komplett über den Haufen geworfen.

Was denkt man im ersten Moment? Ich weiß es nicht. Schock. Aber bei mir ist dann alles so nahtlos in einen Therapieplan und die Chance zur Studienteilnahme übergegangen, dass ich nie ein Vakuum verspürt habe. Dominiert hat dadurch das Gefühl, dass ich etwas machen kann. Dass mir geholfen wird. Dass es weiter geht.