Meine Diagnose musste ich erst einmal verarbeiten. Meine ersten Gedanken waren schon furchtbar. Dann habe ich meinen Leuten aber sofort mitgeteilt was ich habe, weil ich nicht wollte, dass es irgendwer über drei Ecken erfährt. Ich habe ihnen gesagt: „So schaut‘s aus und bitte seids so lieb und gehts ganz normal mit mir um.“

Meine Familie hilft mit sehr. Mein Sohn, mein Enkelkind und mein Partner. Auch mein Freundeskreis. Mit manchen meiner Freundinnen habe ich schon die Schule besucht. Viele habe ich durch mein Hobby – ich spiele Bridge – gewonnen. Sie alle geben mir Kraft und helfen mir, weiterhin positiv zu denken.

Als es mir sehr schlecht ging, haben sie sich alle um mich gekümmert. Sind mit mir einkaufen gegangen, haben mich mit Essen versorgt, mich besucht und mir Hilfe angeboten. Eine Zeit habe ich dies alleine nicht geschafft. In der Zwischenzeit habe ich mich an die Chemotherapie gewöhnt und es geht mir besser. Es ist mir aber bewusst, dass alles nur eine Frage der Zeit ist. Auch die Kollegen beim Bridge unterstützen mich immer wieder. Ich habe großes Glück mit meinem gesamten Umfeld. Dies alles hilft mir zu einer positiven Einstellung zu meiner Krankheit.