Meine erste Berührung mit Krebs hatte ich als Kind. Ich habe miterlebt, wie mein Freund mit seiner Erkrankung umgegangen ist. Wie Menschen auf ihn und seine Situation reagiert haben. Wie sich seine Eltern verändert haben. Ich habe sehr früh erfahren, was Krebs für einen Menschen und seine engsten Angehörigen bedeuten kann.

Ich bin in die Medizin gegangen, um etwas beizutragen. Um anderen Menschen zu helfen. Um einen Unterschied zu machen. Als ich mich als Arzt dann entschieden habe in die Pharmaindustrie zu wechseln, habe ich nicht nur einmal gehört: “Oh, you joined the dark side.“ Aber ich habe das nie so gesehen. Mich hat der wissenschaftliche Aspekt fasziniert. Ich wollte ganz vorne dabei sein, wenn Studien designt werden, wenn neue Medikamente entwickelt werden, wenn Medikamente verbessert werden. Ich wollte etwas bewegen. Darum bin ich in die Industrie gegangen.

Der größte Unterschied ist, dass ich jetzt nicht mehr direkt mit Patienten und ihren Angehörigen arbeite. Aber ich arbeite noch immer für sie. Sie sind nach wie vor mein größter Treiber. Sie sind der Grund, warum ich jeden Tag aufstehe und ins Büro gehe. Sie sind meine Motivation.