Es gab Momente, in denen ich mich und meine Arbeit hinterfragt habe. Momente, in denen ich mich zu oft als Überbringerin der negativen Nachrichten empfunden habe. Ich musste lernenden positiven Aspekten des Lebens und den Erfolgsgeschichten wieder bewusst Raum in meiner Wahrnehmung zu geben.

In dieser Zeit habe ich die Kunst, insbesondere Malerei und Literatur als Kraftquelle für mich entdeckt. Besonders die Werke der Renaissance und des Impressionismus haben es mir angetan. Bei einem Museumsbesuch kann ich auftanken. In der Literatur finde ich Medizingeschichte und historische Bücher ungemein spannend.

Meine Motivation in der Onkologie zu arbeiten? Meinen PatientInnen zu ermöglichen mit der Erkrankung zu leben. In den letzten Jahren gab es rasante Entwicklungen in der Behandlung von Krebserkrankungen. PatientInnen haben durch die neuen Therapien längere Überlebenschancen mit guter Lebensqualität. Das ist meine Motivation.